Rezension | Kalte Nächte, warme Herzen von Sarina Bowen

7. April 2017 | |


Rennie Road Books | 2017 | 269 Seiten
Originaltitel: Coming in from the Cold | Reihe: Gravity (Band 1)
erhältlich als Taschenbuch | eBook




Ich bin nicht der größte New Adult-Fan, dennoch lese ich sie immer wieder. Manchmal überzeugen mich diese Romane, manchmal enttäuschen sie mich. Anfangs wusste ich nicht, was ich von Kalte Nächte, warme Herzen erwarten soll. Aber irgendwie hatte ich gehofft, dass es eine bessere Version von frigid sein würde. Denn laut Klappentext geht das Buch in eine ähnliche Richtung.


Ski Champion Dane "Danger" Hollister geht keine Beziehungen ein, seine Gründe dafür hält er allerdings geheim. Der Fluch, den er von seiner Mutter geerbt hat, wird ihn irgendwann alles kosten: Seinen Platz im olympischen Ski Team, seine Sponsoren und seine Fähigkeit, in Höchstgeschwindigkeit einen Berg runter zu rasen.

Country Girl wider Willen, Willow Reade, trifft Dane durch puren Zufall. Ihr ins Schleudern geratener Pick-up Truck drängt ihn während eines Schneesturms von der Straße. Während sie gemeinsam über Nacht in seinem Jeep gestrandet sind, kommen sich die beiden einsamsten Menschen in Vermont näher, als sie gedacht hätten.


Und doch kann keiner von beiden absehen, wie sehr ihr kleines Zusammentreffen nicht nur Danes erschreckendes Geheimnis gefährdet, sondern auch Willows vorläufigen Frieden, den sie mit sich und ihren Entscheidungen geschlossen hat. Nur gegenseitiges Vertrauen und Verstehen kann ihren Schmerz beenden und ihnen eine hart erkämpfte Chance auf Liebe bringen.

(Quelle)

Und ich kann schon einmal sagen, dass mir dieses Buch besser als frigid gefallen hat.
Zuerst ist mir die süße Gestaltung aufgefallen. Vor jedem Kapitel ist ein kleiner Skifahrer abgebildet, der dem Text so ein gewisses Etwas gibt.
Man wird direkt in die Handlung geworfen. Es gibt kein ewiges Charakter und ihre Leben vorstellen vorneweg, sondern man lernt Willow kennen und kurz darauf Dane. Sie treffen auf einer verschneiten Straße aufeinander, beide Fahrzeuge können nicht mehr fahren und so müssen sie gemeinsam auf das Räumfahrzeug warten.

Es hat mir gut gefallen, dass es direkt so schnell los geht und so Spannung aufkommt. Das bleibt die gesamte Zeit so. Dane und Willow verstehen sich sofort, irgendwie passt die Chemie zwischen ihnen. Sie scheinen füreinander bestimmt zu sein, doch da gibt es etwas, das Dane aufhält. Er ist todkrank und auch als Leser erfährt man erst recht spät, um was es wirklich geht.

Leider wirken die Gespräche etwas erzwungen. Es ist, als würde man zwei Personen bei peinlichen Flirtversuchen beobachten. Man würde am liebsten wegsehen, will aber dennoch wissen, wie es mit den beiden weitergeht.
Und das obwohl die Geschichte sehr vorhersehbar ist. Man kann sich fast zu jedem Zeitpunkt denken, wie es weitergeht. Das verdirbt ein bisschen die Überraschungen, die ein Buch bieten kann.


Trotz der Vorhersehbarkeit und den erzwungenen Gesprächen hat mir die Geschichte gut gefallen. Die Charaktere sind sympathisch und es ist schön, mit ihnen mitzufiebern. Denn wie üblich im New Adult-Genre haben sie viele Hindernisse zu überqueren.




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