Rezension | Saving Grace von B. A. Paris

20. März 2017 | |


blanvalet | 2016 | 352 Seiten
Originaltitel: Behind Closed Doors
erhältlich als TaschenbucheBook



Saving Grace ist das erste Buch, dass mich so spontan auf einem anderen Blog angesprochen hat, dass ich es sofort lesen wollte. Und eines kann ich euch sagen: Es hat mich sehr begeistert und das war überraschend.
Entdeckt habe ich das Buch bei Nellys Leseecke, wo es ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen hat. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen, auch wenn er nicht allzu viel verrät.


Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite …
(Quelle: blanvalet)


Das besondere an diesem Buch ist, dass es die Gegenwart und die Vergangenheit beschreibt. Die Kapitel wechseln sich ab, sodass man zuerst eine Grace kennen lernt, die schon lange in Jacks Gefangenschaft lebt und gelernt hat, die perfekte Ehefrau zu mimen.
Auch Jack zeigt sich unter seinen Freunden galant und nur kleine Bemerkungen oder Gedanken von Grace‘ Seite lassen einen beim Lesen stutzen, ob wirklich alles so perfekt ist. Auch die neuen Freunde des Ehepaares scheinen ihnen diese Perfektion nicht ganz abzunehmen.

In den Kapiteln, die die Vergangenheit erzählen, lernt man Grace kennen, die etwas naiv an die Beziehung mit Jack herangeht. Jack ist dafür so charmant und zuvorkommend, dass man sich nicht vorstellen kann, dass er so grausam sein kann. Nicht nur Grace lässt sich von ihm täuschen, sondern auch ich als Leserin habe mich von ihm täuschen lassen.

Die Handlung spitzt sich immer weiter zu, man lernt Jacks wahre Seite mit und ich war beim Lesen tatsächlich geschockt, wie psychopathisch ein Mensch sein kann. Anfangs war es schwer nachzuvollziehen, wieso Grace nicht einfach flieht. Aber Jack ist gerissen und weiß, wie er alles zu seinen Gunsten dreht. Eine Flucht ist also nicht möglich.

Das Zusammenspiel aus Vergangenheit und Gegenwart ist so geschickt verwebt, dass ich B. A. Paris nur dafür bewundern kann. So wird die Geschichte so spannend, dass man weiterlesen muss, aber es zerreißt einen nicht vor Spannung. Einfach perfekt gelöst!



Es gab zwar kurze Sequenzen, die sich beim Lesen etwas gezogen haben. Die gingen aber so schnell vorbei, dass man sie kaum bemerkt hat. Saving Grace ist so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Man fiebert mit Grace mit und fühlt die selben Dinge wie sie. Das Buch reißt einen einfach mit.







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