Rezension | Billy the Beast von Jörg Menke-Peitzmeyer

27. März 2017 | |


Ullstein | 2017 | 272 Seiten
erhältlich als TaschenbucheBook



Nach Saving Grace war mir schnell klar, dass jedes Buch, das ich danach lesen würde, es sehr schwer haben würde. Deshalb wollte ich erst gar nichts lesen, an das ich zu hohe Ansprüche gestellt hätte. Billy the Beast kam mir da gerade recht. Ein recht dünnes Buch mit tollem Titel und Cover, das nach einer netten Jugendgeschichte klingt.


Bert ist dick. Sogar sehr dick. Stolze 101 Kilo bringt er auf die Waage. Alles nervt. Gut, dass es Günther Jauch gibt: Bei seiner Lieblingssendung kann Bert ungestört von zu Hause mit raten. Doch dann ändert sich alles: Bert wird das Maskottchen einer Eishockeymannschaft und als „Billy the Beast“ im Tigerfell berühmt. Die Pfunde purzeln, eine glücklichere Welt unterhalb der 100-Kilo-Grenze scheint möglich. Aber bald kommt die Millionenfrage: „Wie erobert man das Herz einer Cheerleaderin?“ Der Zusatzjoker muss her …
(Quelle: Ullstein)


Der Schreibstil ist sehr kurz gehalten, nur das nötigste wird beschrieben. Dadurch ist die Geschichte schnelllebig und bringt ihren ganz eigenen Humor mit. Generell ist alles um Billy the Beast sehr humorvoll. Bert ist ein dicker Junge, der mit sich selbst nicht zufrieden ist. Dazu kommt, dass er äußerst tollpatschig ist und ihm das Schicksal geradezu Steine in den Weg zu legen scheint.
So viel Pech kann man kaum haben.

Und alles ändert sich, als er durch Zufall zu einem Tigerkostüm kommt und die unterschiedlichsten Maskottchen-Jobs bekommt. Die meisten kann er nur durch sehr viel Glück meistern, aber so kommt es schließlich dazu, dass er zu Billy the Beast wird.
Als er bei einem Hockey-Spiel dann Lilly, eine der Cheerleaderinnen kennenlernt, ist sein Ehrgeiz umso mehr geweckt. Er merkt, dass er mit Billys Hilfe abnehmen kann und legt eine neue Disziplin an den Tag.



In Billy the Beast geht es teilweise ums Erwachsen werden. Aber auch darum, sich selbst zu finden und sich selbst zu dem zu machen, der man gerne sein will.

Zum Schluss zeigt das Buch aber ganz deutlich, dass man sich nicht verändern muss, um anderen zu gefallen. Das finde ich als Lehre daraus.




Vorheriges Buch: Saving Grace
Nächstes Buch: Im Bann des Mondes

Kommentare:

  1. Liebe Kate,
    Ich habe das Buch schon vor der Berufsschule bei uns in der Filiale gesehen. Mich hat das Cover ehrlich gesagt überhaupt angesprochen. Der Klappentext, hat mir dann schon mehr zugesagt, aber auch nicht so unheimlich. Es klingt ja ganz nett, aber momentan ist das irgendwie nicht so mein Ding. :/ Trotzdem gut zu wissen!

    Liebst, Lotta

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallöchen liebe Lotta,
      also ich würde auch sagen, dass "Billy the Beast" kein Buch ist, das man unbedingt lesen MUSS. Man verpasst nicht wirklich etwas, wenn nicht. Aber nach Saving Grace war es einfach das richtige, um nicht enttäuscht zu werden :)

      Liebste Grüße ♥

      Löschen