Rezension | Dark Elements - Steinerne Schwingen von Jennifer L. Armentrout

15. August 2016 | |
Harper Collins | Reihe: Dark Elements (Band 1) | Originaltitel: White Hot Kiss
eBook | 360 Seiten | 14,99€

Klappentext
Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut - und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!


Seit der Obsidian-Reihe bin ich großer Fan von Jennifer L. Armentrout. Deshalb war es klar, dass ich auch ihre Dark Elements-Reihe lesen würde. Das ich mir dafür allerdings so lange Zeit lassen würde, hätte ich nicht gedacht.
Jetzt ist es aber endlich geschehen und ich habe mir natürlich so meine Gedanken zum ersten Band der Reihe gemacht.

Armentrout ist eine Göttin
Wie auch die Obsidian-Reihe, hat mir Dark Elements sehr gut gefallen. Es startet sofort turbulent, man wird quasi mitten in die Handlung geschmissen und kann kaum aufhören zu lesen. Auch die wichtigsten Charaktere werden von Beginn an erleuchtet. Die Idee von Gargoyles als Wächtern, die gegen Dämonen kämpfen, ist etwas vollkommen neues und absolut originell. Armentrout sticht hier wieder klar aus der Masse.

Dennoch ein paar Ungereimtheiten
Von Anfang an war mir nicht recht klar, für was genau die Menschen die Wächter halten. Denn immer wieder wird erwähnt, dass die Menschheit nichts von Dämonen weiß. Daher stellte sich mir beim Lesen die Frage, was die Wächter in den Augen der Allgemeinheit tun, wenn sie offiziell gar keine Dämonen jagen.
Der Rest der im Buch geschaffenen Welt ist aber klar und verständlich. Sie ist geheimnisvoll, düster und aufregend. Man erfährt mehr über Dämonen, wird in die Welt der Wächter geführt und ist von Geheimnissen umgeben, die man unbedingt lösen möchte.

Authentische Charaktere
Die Protagonistin lernt man wie üblich zu allererst kennen, da das gesamte Buch aus der Ich-Perspektive von Layla geschrieben ist. Das besondere an ihr ist, dass sie halb Wächterin halt Dämonin ist, wodurch sie sich zu keinem Teil der Welt zugehörig fühlt. Obwohl sie dadurch etwas außergewöhnliches ist, kam sie mir charakterlich nicht so vor. Ich hielt sie eher für eine gewöhnliche Protagonistin.
Roth lernt man als nächstes kennen. Der heiße Dämon, der, wie es eine Freundin vorhergesagt hat, sofort mein Herz erobert hat. Ja, ich bin klarer Roth-Fan und das ist wohl auch kein Wunder, denn er ist ein wirklich toller Charakter. Er ist aufregend, nicht unbedingt gut, aber auch nicht böse. Er tut das, was er für richtig hält und einen Nutzen für ihn hat.
Zayne ist Laylas Ziehbruder und ihr heimlicher Schwarm, der mir allein durch diese Tatsache tatsächlich etwas unsympathisch war. Das hat sich im Lauf der Handlung nicht unbedingt gebessert. Denn er ist ein Wächter mit reiner Seele, ohne jeglichen Fehler, quasi einfach perfekt. Neben ihm kommt sich Layla immer unzureichend vor. Das ist mir etwas auf die Nerven gegangen und hat nicht gerade meine Sympathie für Zayne geweckt.

Armentrout lieber auf Englisch
Der Schreibstil in Dark Elements hat mir nicht ganz so gut gefallen. Da ich Armentrout in Obsidian aber vergöttert habe und ich das auf Englisch gelesen habe, vermute ich, dass es an der Übersetzung liegt. Ich glaube, Armentrouts Bücher sind im Original wesentlich besser, als übersetzt, weshalb ich es mir nicht anmaßen möchte, ihren Schreibstil hier eingehend zu beurteilen.



Dark Elements ist auf jeden Fall wieder eine Reihe, die mir gut gefallen hat und weiterhin gut gefallen wird. Doch im Vergleich zur Obsidian-Reihe konnte mich die Geschichte rund um Layla nicht ganz so gut mitreißen. Trotzdem bietet die Reihe eine außergewöhnliche Idee und tolle Charaktere.





10 Gründe, warum Roth absolut heiß ist

#1 Er ist ein Dämon.
Ich finde, das ist der offensichtlichste Punkt, der Roth ziemlich heiß macht. Schon komisch, dass man früher Angst vor Dämonen hatte, sie aber seit der modernen Fantasy-Literatur zu den heißesten Geschöpfen der Welt zählen.

#2 Sein voller Name ist Astaroth.
Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber ich finde, der Name Astaroth klingt schon ziemlich aufregend. Einfach so fremd und außergewöhnlich.

#3 Er ist groß und muskulös.
Dazu muss man nicht viel mehr sagen oder? Große, muskulöse Männer strahlen einfach irgendwie etwas beschützerisches aus. Auch wenn sein Verhalten das überhaupt nicht ausstrahlt, tut es sein Körper schon ein wenig.

#4 Er hat Tattoos.
Ich finde Tattoos ziemlich heiß. Einfach, weil es Tattoos sind. Dass Roth auch noch so aufregende Tattoos wie eine Schlange und einen Drachen hat (die Kätzchen lassen wir mal beiseite :D), sorgt nicht unbedingt für ein anderes Bild von ihm.

#5 Er ist ein Draufgänger.
Roth tut immer das, was ihm am besten nutzt, auch wenn er dabei große Risiken eingehen muss. Darauf achtet er nicht wirklich.

#6 Er ist humorvoll.
Seine ganze Art ist einfach sehr unterhaltend. Seine Sprüche können einen wohl in den Wahnsinn treiben (Layla tut mir da manchmal schon wirklich leid), aber gerade das macht ihn umso sympathischer. Sein Humor macht ihn unglaublich heiß.

#7 Er weiß, wie heiß er ist.
Seine ganze Art ist einfach sehr unterhaltend. Seine Sprüche können einen wohl in den Wahnsinn treiben (Layla tut mir da manchmal schon wirklich leid), aber gerade das macht ihn umso sympathischer. Sein Humor macht ihn unglaublich heiß.

#8 Er würde trotz seiner dämonischen Seite so ziemlich alles für diejenigen tun, die ihm etwas bedeuten.
Das ist wohl so die beste Eigenschaft, die ein Mensch haben kann. Gut, bei Roth hat das ganze vielleicht schon etwas extreme Züge durch seine aufopfernde Art, aber irgendwie macht ihn das zu etwas ganz Besonderem.

#9 Er ist loyal.
Obwohl er ein Dämon ist und denen quasi nachgesagt wird, dass sie nur an sich selbst denken und daran, wie sie möglichst viel Chaos anstellen könnten, würde er für seine Leute wohl alles tun.

#10 Er ist tiefgründig.
Er ist nicht nur der draufgängerische Aufreißer, als den man ihn kennen lernt. Hinter dieser Fassade steckt aber tatsächlich viel, viel mehr. Wenn ihr wissen wollt, was genau, solltet ihr unbedingt Dark Elements lesen.




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frigid


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