Schreiblaunen #09

24. Februar 2017 | | Kommentieren
Eine Aktion von Fieberherz
Hallöchen ihr Lieben,
es ist mal wieder Zeit für die Schreiblaunen und diesmal schreibe ich sie mit gemischten Gefühlen. Gestern war die Schreibnacht (nicht euer gestern, sondern mein gestern) und obwohl ich nicht besonders viel geschafft habe, bin ich irgendwie enthusiastisch und motiviert.
Andererseits ... habe ich mal wieder ein paar Zweifel.



 WORAN ICH GEARBEITET HABE...

Ich habe nach wie vor an Zombie "gearbeitet". Gearbeitet in Anführungszeichen, weil ich nicht wirklich vorangekommen bin. Ich hab einen Hänger ... mal wieder. Leider. Die Charaktere sind nicht so, wie ich es mir vorstelle, ich weiß nicht, wie genau es weitergehen. Das übliche also ...

Um endlich voranzukommen und ein paar Wörter zusammenzubekommen, habe ich mich gestern deshalb dazu entschieden, die Neuversion meiner Magier-Trilogie, die gar keine Trilogie mehr sein soll, zu beginnen. Und mit dieser Entscheidung bin ich momentan zufrieden.
Ich hoffe, dass die neue Version von Hannah Cutler besser wird. Dass sie spannender wird und dass Hannah nicht mehr so naiv wirkt. Momentan ist sie etwas sehr zynisch. Hoffentlich verliert sie das noch :D


 WAS SICH ALS NÜTZLICH ERWIES...

Es erwies sich als nützlich, von meinem Jahresplan abzuweichen. Eigentlich wollte ich Zombie bis April beenden und mich erst danach einem anderen Projekt widmen. Aber da läuft es eben nicht so und so allmählich habe ich das Gefühl, dass ich und mein Schreibstil einfach noch nicht bereit für Zombie und vor allem die vielfältigen Charaktere, auf denen der Fokus liegt, bin.
Deshalb ist es wohl sinnvoller, mich erst einer anderen Geschichte zu widmen, die zwar auch anspruchsvoll ist, aber bei der ich mich einfach leichter tue.


 DAS STÖRT MICH NOCH...

Mich stört, dass ich so inkonsequent bin. Die meiste Zeit der Schreibnacht habe ich damit verbracht, zu überlegen, an welchem Projekt ich schreiben möchte. Nur um am Ende bei dem Projekt zu landen, dass ich schon zu Beginn schreiben wollte.
Manchmal kämpfen die Ideen in mir um die Oberhand und es nervt mich, dass ich nicht einfach Nein sagen kann und mich dem Projekt widme, das ansteht.


SPANNENDE ARTIKEL

Jean Parker lässt uns auf ihrer Seite an ihrem neuen Projekt teilhaben. Wir können sie nicht nur auf diesem Weg begleiten, sondern sollen sie auch unterstützen und ihr helfen. Als Dank gibt es tolle Belohnungen. Schaut also unbedingt hier vorbei!

Auf meiner Lieblingsseite Schreibwahnsinn gibt es diesmal ein paar Tipps zu Schreibregeln und warum man diese brechen sollte.

Annika von der Seite Vom Schreiben leben hat sich einer wichtigen Frage gestellt: Facebook-Seite oder -Profil? Stehen wir nicht alle früher oder Später vor dieser Entscheidung?


Rezension | Liebe ist wie Drachensteigen von Ashley Herring Blake

20. Februar 2017 | | Kommentieren
magellan | Originaltitel: Suffer Love
gebundene Ausgabe | 336 Seiten | 18,00€



Die Idee, die Liebe ist wie Drachensteigen zugrunde liegt, gefällt mir sehr gut und man findet schnell einen Einstieg. Häppchenweise werden einem Informationen zu den Protagonisten geliefert.
So erfährt man, dass Hadleys Vater eine Affäre hatte und die Familie seit dem nur noch nebeneinander lebt, nicht miteinander.
Sam hat ein ähnliches Schicksal und übernimmt seit dem den Platz des Familienoberhauptes und kümmert sich um seine asthmakranke Schwester.
Beide leben in ihrem Alltagstrott, bis sie aufeinander treffen.

Das erste Treffen wird aus Sams Sicht beschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Es wurde schön beschrieben, eigentlich sogar ziemlich süß.
Aber es ist auch klischeehaft, denn Hadley und Sam sollen an einem Schulprojekt zusammenarbeiten. Zufälliger geht es wohl kaum.
Und leider beginnt die Geschichte ab da an sehr vorhersehbar zu werden.

Spannend wird die Geschichte durch die Verbindung, die beide zueinander haben, von der aber nur Sam etwas weiß. Dadurch, dass er es Hadley verheimlicht, zeichnet sich ein möglicher Handlungsweg ab. Ich hatte gehofft, dabei überrascht zu werden, aber meine Vorhersehung hat sich leider bewahrheitet.

Während des sich zuspitzenden Konflikts werden weitere Personen vorgestellt. Zum Beispiel Sams vierzehnjährige Grufti-Schwester Livy, die charakterlich überzeugen kann.
Aber ebenso ist Ajay etwas ganz besonderes. Durch seine Intelligenz und seine altertümliche Art zu sprechen bringt er jede Menge Schmunzel-Momente mit sich.
Die Eltern hingegen bringen viel Unsympathie auf, weil sie allesamt nicht wissen, wie sie mit der Situation umgehen sollen, und im Endeffekt die Kinder die leidtragenden sind.



Schlussendlich lässt sich sagen, dass Liebe ist wie Drachensteigen trotz unbefriedigendem Ende und der extremen Vorhersehbarkeit ein tolles Buch ist mit einzigartigen Charakteren und schönem Schreibstil.
Absolut zum Lachen und herzzerreißend zum Weinen.




Vorheriges Buch: Ich wollte nur, dass du noch weißt
Nächstes Buch: Was auch immer geschieht

Sonntagsgeplauder #15 | Die Krone der Sterne, SuB, iZombie

19. Februar 2017 | | Kommentieren

Hallöchen ihr Lieben,

ich lasse das Sonntagsgeplauder in letzter Zeit ja wirklich schleifen. Aber heute habe ich unerwartet den Nachmittag vollkommen frei, weshalb ihr jetzt eine Ladung "Random Wissen aus Katys Leben" bekommt. Und angefangen wird da gleich beim neuen Sonntagsgeplauder-Header. Habe ich gerade gebastelt. Wie findet ihr ihn?


G e l e s e n

Kuss


Beendet | Was auch immer geschieht
Dieses Schätzchen habe ich mittlerweile beendet. Passend zur Schreibnacht, die gestern stattfand und in der Bianca Iosivoni Special Guest war.
Die Geschichte hat mir gut gefallen und die Charaktere waren interessant. Spannend war es auch bis zum Ende. Aber Was auch immer geschieht gehört nicht zu den Büchern, die mich vom New Adult-Genre überzeugen könnten. Die Rezension kommt ... bald :)





Angefangen | Die Krone der Sterne
Ohne die Fischer Lese-Challenge auf lovelybooks und meine Kollegin wäre ich nie auf dieses Buch Aufmerksam geworden. Ich gehöre wohl zu den wenigen Leseratten in Deutschland, die noch nie etwas von Kai Meyer gelesen haben. Die Krone der Sterne ist also mein erstes Buch von ihm. Ich bin mittlerweile bei über der Hälfte und es gefällt mir gut. Es ist spannend und man kann nie so wirklich durchatmen, weil ständig etwas passiert. Dennoch ist dieses Science Fiction-Zeugs nicht so wirklich meins.



L e s e l i s t e

Na sieh mal einer an. Ich hab tatsächlich ein bisschen was meiner Leseliste abarbeiten können. Wie kommt es denn dazu?


Was auch immer geschieht hab ich, wie oben schon erwähnt, mittlerweile beendet. Genauso wie Den Mund voll ungesagter Dinge. Dieses Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen. Anne Freytag halt ;) Die Rezension bekommt ihr, sobald das Buch erscheint.

Außerdem habe ich Paper Princess von meiner Liste gestrichen, weil ich mir den Inhalt nochmal durchgelesen habe und es mich doch nicht besonders anspricht.


N e u z u g ä n g e

WinterHarryWinter

Alles, was wir geben mussten hat mir ein Kollege empfohlen. Bzw. alle Bücher des Autors, von dem ich bis dahin noch nicht einmal etwas gehört hatte. Dieses Buch war das, das mich am meisten angesprochen hat und ich bin schon sehr gespannt darauf.

Auch Die Kunst ein kreatives Leben zu führen ist eine Empfehlung aus unserer Philosophie-Abteilung. Das Buch ist so wunderwunderschön! Das Bild wird ihm nicht gerecht. Falls ihr mal die Gelegenheit dazu habt, schaut es euch unbedingt an! Ich freue mich schon so wahnsinnig darauf, es zu lesen.


N e u e s  v o n  m i r

Anfang der Woche hatten mein Freund und ich Halbjähriges. Irgendwie ist der Gedanke nach wie vor seltsam :D Mir kommt es vor, als hätten wir uns vor einem Monat erst kennen gelernt. Aber die Zeit ist schön und ich habe das tollste Geschenk überhaupt bekommen ♥

Heute habe ich mal wieder meinen SuB ausgemistet. Das mache ich in letzter Zeit ja regelmäßig, um den Berg endlich loszuwerden. Ich bin mittlerweile unter 50 und so soll es weitergehen! :)


G e s c h a u t

WinterHarryWinterWinterHarryWinter

Split kam gerade erst im Kino und ich hätte ihn wahrscheinlich gar nicht geschaut, wenn mein Freund ihn nicht hätte sehen wollen. Zum Glück! Denn er war sooo gut! Zugegeben am Ende ist es ein bisschen abgedreht geworden, aber die schauspielerische Leistung war einfach absolut genial.

Momentan läuft die 12. Staffel von Criminal Minds im Fernsehen (apropos ... ich hab die neue Folge noch gar nicht geschaut :O) und ich war anfangs skeptisch, weil Derek nicht mehr dabei ist. Ich finde es immer noch doof und obwohl ich den neuen toll finde und mag, finde ich es nicht toll, dass sie den einen heißen Latino einfach durch einen anderen heißen Latino ersetzt haben. Das hätte man schöner lösen können.

Ich hab euch ja erzählt, dass ich Netflix habe ... und dass das mein Untergang sein wird. War es Anfangs, momentan geht es einigermaßen. Van Helsing ist jedenfalls eine Serie, die es dort gibt und ich habe sie an zwei Tagen durchgesuchtet. Sie ist einfach so gut! Na gut, die Kampfszenen sind etwas billig und wirken nicht so gut, aber der Rest? Spannend!

Auch iZombie hab ich auf Netflix entdeckt. Ich bin ja amtlich anerkannter Zombie-Fan, deshalb war ich extrem skeptisch. Weil es in iZombie ja nicht um richtige Zombies geht, sondern eine abgewandelte Form. Aber die Serie ist super. Einfach unterhaltsam!

Die ersten beiden Filme haben mir sehr gut gefallen, so auch Purge - Election Year. Ein spannender Film mit Psycho-Charakteren, Helden und vielen Konflikten. Schade, dass das Ende darauf hindeutet, dass es keine weiteren Filme mehr geben wird.

Und noch eine Zombie-Serie. Santa Clarita Diet ist ähnlich wie iZombie. Es geht nicht um typische Zombies und die Serie ist sehr auf lustig gemacht. Das war anfangs gewöhnungsbedürftig. Aber die Serie ist genial!


E n t d e c k t

Heute mal nur ein Link. Nämlich den einer Autoren-Kollegin Jean Parker, die gerade an ihrem Debüt arbeitet und uns Leser daran teilhaben lassen möchte. Aber nicht nur durch Berichte, wie das Schreiben läuft, sondern auch mit Fragen und Aufgaben. Als Dank gibt es tolle Belohnungen.