Rezension | Tausend Wellen fern von Rebecca Maly

22. August 2016 | | Kommentieren


Ihr Lieben,
heute habe ich mal wieder eine etwas ausgefallenere Rezension für euch, nämlich eine Reihen-Rezension. Es geht um die Reihe Tausend Wellen fern, die mir der Verlag Edel Elements zur Verfügung gestellt hat. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank :)


Allgemeines
Edel Elements ist ein eBook-Verlag, was bedeutet, dass es alle Titel nur als eBook gibt. Da ich aber ja den neuen tolino page habe, in den ich immer noch so verliebt bin und in letzter Zeit einfach sehr, sehr gerne digital lese, hat mir das überhaupt nichts ausgemacht.
Die Reihe besteht aus vier Teilen, die man als Kurzromane bezeichnen kann, da jeder Band nur ca. 70 Seiten umfasst. Dadurch lassen sie sich extrem schnell lesen und sind kleine Häppchen für zwischendurch.

Achtung: Suchtgefahr!
Man sollte aber beachten, dass jeder Band mit einem teilweise fiesen Cliffhanger enden, sodass man unbedingt weiterlesen möchte.
So ging es mir, weshalb ich die gesamte Reihe an einem Tag durchgelesen habe.


Edel Elements | Reihe: Tausend Wellen fern | eBooks
77 Seiten | je 1,99€ | Note 1

Klappentext
Irland, 1872. Als der Vater der 18-jährigen Kaylee Heagan ihre Mutter für eine Jüngere verlässt, entflammt im katholischen Dublin ein Skandal. Um der Schande zu entgehen und sich gemeinsam eine Zukunft aufzubauen, brechen die beiden ungleichen Frauen zu einer beschwerlichen und langen Seereise nach Neuseeland auf. Doch wird sich ihre Hoffnung auf ein neues Leben erfüllen?

Meine Meinung

Vielfältige Charaktere
Schon zu Beginn lernt man die wichtigsten Personen kennen. Kaylee und ihre Mutter, die aus ihrem Heimatland flüchten, um die schmerzliche Vergangenheit hinter sich zu lassen. Denn Kaylees Vater möchte seine Ehe anulieren lassen, um mit einer anderen Frau zusammenleben zu können.
Die Protagonistin wird als starke Frau vorgestellt, die ihre Mutter mit ihrer Persönlichkeit stützt und sich ihr zuliebe auf die Reise in eine fremde Welt einlässt.

Kleine Unstimmigkeiten
So toll die Idee vom Aufbruch von Irland nach Neuseeland klingt, ist der Anlass dafür wohl eher etwas verwirrend. Denn die Gründe für die Annullierung der Ehe sind nicht ganz schlüssig. Immerhin ist es zu dieser Zeit Gang und Gebe gewesen, von den Eltern verheiratet zu werden, und eine Trennung wäre äußerst Schicklich gewesen.


Angenehmer Schreibstil
Die Handlung des ersten Bandes verläuft fast ausschließlich auf dem Passagierschiff nach Neuseeland und wird begleitet von einem Schreibstil, der sich sehr leicht lesen lässt. Immer wieder sind wie schon erwähnt, kleine gemeine Cliffhanger eingebaut, die einen zum Weiterlesen drängen.
Das Setting ist wechselhaft und die Handlung schnelllebig, sodass man unbedingt wissen will, wie es mit Kaylee, ihrer Mutter und dem jungen Walfänger weitergeht.


Fazit

Tausend Wellen fern ist eine tolle Neuseeland-Saga, die sich perfekt für den Urlaub eignet. Durch den angenehmen Schreibstil lässt sich die Reihe schnell lesen und die Handlung bietet alles, um mitfiebern, aber auch abschalten zu können.
Als kleines Schmankerl enthält jeder Band ein tolles Rezept.


Note 1



10 kuriose Fakten über Neuseeland

#1 Neuseeland ist das Land mit den meisten Buchläden pro Kopf.

#2 Egal wo in Neuseeland du bist: Kein Ort ist weiter als 128km vom Strand entfernt.

#3 Dort gibt es nicht nur viele Schafe, es wurde sogar schon einmal eines festgenommen.

#4 Der 90-Mile-Beach auf Neuseeland ist nur 55 Meilen lang.

#5 In Neuseeland wird mit Warnschildern vor alten Menschen gewarnt.

#6 Neuseeland war das erste Land, in dem Frauen wählen durften.

#7 Neuseeland besitzt im Schnitt die meisten Golfplätze weltweit.

#8 Im Vergleich zu unserem Klima ist in Neuseeland Winter und Sommer vertauscht.

#9 Auf einen Menschen kommen in Neuseeland 11 Schafe.

#10 Neuseeländer sind begeistert, wenn man ihnen sagt, dass man eine Kiwi essen möchte.



Vorheriges Buch: Der Schattenjäger-Codex
Nächstes Buch: Ein Sommer und vier Tage

Rezension | Der Schattenjäger-Codex von Cassandra Clare und Joshua Lewis

20. August 2016 | | Kommentieren
Arena Verlag | Reihe: Mortal Instruments (Zusatzbuch) | Originaltitel: The Shadowhunter's Codex
eBook | 320 Seiten | 6,99€ | Note 2

Klappentext
Werde Teil der sagenhaften Welt der Schattenjäger!
Dies ist die ganz persönliche Ausgabe von Clarys Schattenjäger-Codex. Hier lernt sie den Umgang mit der Stele und erwirbt sich ihre Kenntnis über die Dämonen. Und weil Clary gerne zeichnet, finden sich darin ihre Skizzen von Freunden und Familie sowie handschriftliche Notizen am Rand. Irgendwie konnte sie Jace und Simon nicht davon abhalten, ebenfalls ihre Kommentare zu hinterlassen. Also ist dieses Handbuch ein einzigartiges Werk – teils Nachschlagewerk, teils Geschichtsbuch, teils Trainingsanleitung, ergänzt mit Kommentaren von Schattenjägern, die schon viel erlebt haben.


Meine Meinung

Vor langer Zeit war ich wahnsinniger Schattenjäger-Fan. Ich habe die ersten drei Bände der Mortal Instruments-Reihe quasi inhaliert, weil ich sie so spannend und die Charaktere (bis auf Simon) so toll fand. Ihr wollt nicht wissen, wie sehr ich mit Clary und Jace gelitten habe.
Da ich auch die ganze Welt rund um die Schattejäger wahnsinnig aufregend fand, wollte ich unbedingt den Schattejäger-Codex lesen. Knapp 16€ waren mir für ein einfaches Fan-Buch aber doch etwas zu viel, weshalb ich mich lange dagegen gesträubt habe.

Ein Buch für wahre Fans
Jetzt bin ich an das eBook rangekommen und kann nur sagen, dass es sich damals als Fan wirklich gelohnt hätte, weil es nicht nur spannend und informativ ist, sondern durch die eingefügten Kommentare von Clary und Simon auch noch extrem lustig. Man kann sich genau vorstellen, wie die beiden vor dem Codex sitzen.

Schattenjäger werden ist nicht leicht
In diesem Buch wird man direkt als Schattenjäger-Lehrling angesprochen und in die Basics dieser Berufung eingeführt. So wird man aufgefordert, sich zu allererst einen geeigneten Schattenjäger-Namen und Waffen auszusuchen. Dabei werden natürlich unterschiedliche Beispiele genannt und ausführlich erklärt.
Das Buch ist in verschiedene Themen unterteilt und diese Kapitel werden immer mit ein paar "Testfragen" beendet, die man für sich selbst beantworten oder Clarys Antworten und Simons Kommentare dazu lesen kann.



Fazit

Als Fazit kann ich nur sagen, dass ich es sehr bereue, mir das Buch nicht damals schon geholt zu haben. Denn in meiner Fanzeit hätte ich unheimlich viel Spaß daran gehabt. Jetzt gab es einfach viele Dinge in dem Buch, die mich eher verwirrt haben, weil ich mich mit der Welt der Schattenjäger einfach nicht mehr sonderlich gut auskenne.
Allen Fans kann ich den Schattejäger-Codex also nur empfehlen.


Note 2



Meine Schattenjäger-Ausbildung

#1 Mein Schattenjäger-Name
Eine wirklich schwere Aufgabe. Vielleicht sowas wie Blackpen fürs Schreiben und Bloggen :D

#2 Meine Schattenjäger-Waffen
Ich würde mich für Wurfmesser entscheiden, weil ich es wirklich cool finde, wenn man gezielt mit Messern werfen und dadurch Ziele beseitigen kann. Das dann letztendlich auch zu können, ist eine andere Sache ...

Da es nicht mehr zu meiner Schattenjäger-Ausbildung zu sagen gibt, zeigt das wohl, dass ich eine sehr miserable Schattenjägerin bin und doch dabei bleibe, die Abenteuer der anderen Schattenjäger nur zu lesen und nicht selbst welche zu erleben ;)


Vorheriges Buch: Dark Elements
Nächstes Buch: Tausend Wellen fern

Schreiblaunen #04

17. August 2016 | | Kommentieren
Eine Aktion von Fieberherz
Hallöchen ihr Lieben,
seit dem letzten Schreiblaunen-Beitrag hat sich unheimlich viel getan. Ich habe eine Schreibkrise überwunden, mich wieder aufgerappelt und hänge meinem Plan trotzdem ein wenig hinterher.



 WORAN ICH GEARBEITET HABE...

Ich habe Zombie vorübergehend auf Eis gelegt und mich wieder Hannah Cutler zugewendet. Auf die Kritik einer Betaleserin hin (die besagte, dass die Handlungsweisen meiner Protagonistin nicht wirklich nachvollziehbar und naiv sind) bin ich in eine kleine Schreibkrise verfallen. Ich wollte das Projekt vollkommen hinschmeißen und hatte auch auf andere Projekte keine Lust mehr.
Aber ich habe mich wieder gefangen und mich dazu entschlossen, Band 1 komplett neuzuschreiben und so einiges daran zu verändern. So wird aus meiner Magier-Trilogie jetzt eine Dilogie.
Der grobe Plot steht bereits. Es gibt ein paar Stellen, die mir Sorgen bereiten, aber ich werde es jetzt einfach auf mich zukommen lassen.


 WAS SICH ALS NÜTZLICH ERWIES...

Bevor ich an HC weitergearbeitet habe, habe ich noch ein bisschen an Zombie geschrieben und mir eine Timeline in xMind erstellt. Dieses Programm ist einfach so unglaublich nützlich, weil man damit Mindmaps in allen Formen anlegen kann. Einfach wahnsinnig gut!

Wie immer beim Plotten ist die 7-Punkt Struktur unglaublich hilfreich gewesen. Die lässt mich das ganze einfach immer etwas klarer sehen und macht es mir leichter, den gesamten Durchlauf der Handlung im Blick zu haben und durchzugehen.

Was sich auch als sehr nützlich erwies, ist das #ProjectOneYear, an dem ich teilnehme. Dadurch habe ich mir einfach viel klarere Ziele gesetzt und war anfangs noch hochmotiviert, sie durchzusetzen und meine Schreibprojekte voranzubringen.


 DAS STÖRT MICH NOCH...

Was mich stört, ist der Alltagstrott. Denn in den bin ich wieder vollkommen gefallen. Ich komme kaum bzw. momentan gar nicht zum Schreiben, weil ständig irgendetwas ansteht, ich nach der Arbeit zu kaputt bin oder einfach keine Lust habe. Aus diesem Trott muss ich unbedingt wieder rausfinden.


SPANNENDE ARTIKEL

Eine neue Rubrik in den Schreiblaunen! Und ich finde sie wirklich gut. Denn früher habe ich interessante Blogbeiträge übers Schreiben in meinen Monatsrückblick gepackt, aber hier passen sie doch definitiv besser hin :)

Als allererstes habe ich einen Beitrag von epubli für euch. Über die Seite kann man als Selfpublisher seine Bücher verkaufen lassen, aber man kann auch als Privatperson Bücher drucken lassen (zum Beispiel Notizbücher, etc.). In dem Beitrag geht es darum, wie man ein Buch schreibt und es sind einige nützliche Tipps dabei.

Auf loudwords ging es darum, worauf man als Selfpublisher bei einem Lektor achten muss. Da es heutzutage sehr viele eBooks von Selfpublishern gibt, bei denen es einem die Haare zu Berge stellen kann, finde ich dieses Thema unglaublich wichtig und alle Autoren sollten sich den Beitrag mal durchlesen.

Und zu guter Letzt habe ich noch einen lustigen Beitrag für euch, an dem ihr erkennen könnt, ob eure Geschichte sexistisch Männern gegenüber ist. Ich habe wirklich sehr gelacht :)